Teufelstättkopf

1758m

Ammergauer Alpen
Talort
Autobahn A95 München Garmisch-Partenkirchen. B2 bis Oberau. In Oberau rechts abbiegen nach Oberammergau - Unterammergau. Noch vor dem Ortseingang Unterammergau links abbiegen Sommerrodelbahn Pürschling und noch einmal links Pürschling Parkplatz (Gebühr).
Stützpunkte
Bergwanderung 
von Oberammergau zum Aufacker
Der Teufelstättkopf im Ammergebirge ist ein viel besuchter Gipfel, ebenso wie das in der Nähe liegende August-Schuster-Haus sich über Besuch nicht zu beklagen braucht. Der Gipfel selbst überrascht durch seinen felsigen Gipfelaufbau und eine erstaunliche Aussicht vom Wetterstein über das Ammergebirge bis ins Allgäu.
Aufstieg
Weg 18, AV 234 über Küh-Alm (Karte: blau)
Vom Pürschling Parkplatz folgen wir der Straße leicht ansteigend immer am Bach entlang bis zu der Stelle, wo eine Abkürzung steil zum Pürschlinghaus führt - hier bleiben wir aber auf dem Hauptweg und überqueren eine Brücke Teufelstättkopf. Nach einem weiteren Anstieg erreichen wir die Straße zur Küh-Alm, in die wir nach rechts einbiegen Kühalm. Noch müssen wir auf der langweiligen Fahrstraße eine dreiviertel Stunde gehen, bis wir die hübschen Hütten mit dem originellen Namen Küh-Alm erreichen. In einer Rechtskurve der Straße auf Höhe der Hütten verlassen wir die Straße nach links (rote, blaue Markierung an Pfahl) und erreichen über Gras einen Pfad, der sich alsbald einen steilen Hang südwestlich hinaufzieht. Das Steiglein bringt uns an einen Felsgrat heran, auf dessen äußersten Felszacken ein Kreuz thront. Wir gehen jetzt hinauf zum Grat und folgen diesem auf schmalem Pfad bis unvermittelt vor uns der Felsgipfel des Teufelstättkopf auftaucht. Am Rande einer kleinen Schlucht gehen wir weiter, überschreiten ein Felsköpferl und gehen über eine kurze Felsstufe hinüber zum Gipfelaufbau. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz bewältigen wir mit leichter Kletterei auf abgetretenen Felsen und mit Hilfe eines dicken Drahtseiles.
Abstieg
AV 233, 234
Wieder abwärts über den "Klettersteig" und vorbei an Felsblöcken südlich zu einem Pfad, der auf einem schmalen Bergrücken abwärtsführt (Vorsicht - ausgesetzte Stellen durch steilen Grashang). An einer Bergwachthütte vorbei, erreichen wir schließlich das August-Schuster-Haus am Pürschling, auf dessen Terrasse es sich prima Brotzeit machen lässt. Warum der weiter abwärts führende Weg ab der Hütte für ein paar hundert Meter betoniert wurde weiß man nicht und so gehen wir anfangs auf harten Untergrund auf dem Pürschlingweg abwärts, vorbei an einer hübschen, kleinen Kapelle bis in ein flaches Hochtal. Jetzt gehen wir entweder links auf einer breiten Straße weiter, vorbei an der Abzweigung zur Küh-Alm, die wir bereits vom Aufstieg her kennen, oder geradeaus weiter eine Abkürzung steil abwärts zur Brücke über die Kurztallaine, wo wir wenig später wieder auf den Aufstiegsweg treffen. Kurz vor dem Pürschlung-Parkplatz wartet jetzt noch ein Schmankerl auf uns - die Schleifmühlenklamm. An einem Wegweiser biegen wir von der Straße nach links ab und gehen in die schöne Klamm hinab, die mit Brücken und Geländer begehbar gemacht wurde. Vorbei an rauschenden Wasserfällen, erreichen wir wieder den Pürschling-Parkplatz.
Fotos
Höhenunterschiede - Gehzeiten
Karten
GPS Koordinaten
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