Thalerjoch
1770m
Veitsberg
1787m


Mangfallgebirge
Wendelsteingruppe




Thalerjoch
Am Thalerjoch
Talort
 Landl/Tirol
Von Bayrischzell südlich ins Ursprungtal. Ab der Grenze zu Tirol nach etwa 2 Km rechts ab zur Ackern-Alm (Mautstraße Mai-1.November, ab 7:00 Uhr, Gebühr € 3,-) Parkplatz am Wirtshaus Ackernalm oder noch vorher nach links aufwärts zu einem weiteren kleinen Parkplatz an einem Almgebäude.

Stützpunkte

Charakter
Anspruchsvolle Bergwanderung
Thalerjoch und Veitsberg sind die südlichsten Gipfeln in den bayrischen Voralpen, zu denen sie noch gezählt werden, obwohl die Gipfel zur Gänze auf Tiroler Gebiet liegen. Im Gegensatz zu dem stark frequentierten Sonnwennjoch sind diese Gipfel geradezu einsame Berggestalten. Während sich durch die Südhänge des Sonnwendjoches ganze Heerscharen von Bergtouristen zum Gipfel quälen, findet man auf dem Veitsberg eher Kühe, als Wanderer. Von der Ackernalm führt der Fuchslochsteig zum Thalerjoch, ein Bildschöner, wenn auch sehr mühsamer Weg, der durchaus erhöhte Anforderungen an die eigene Gehsicherheit und körperliche Verfassung stellt. Nach dem steilen Anstieg durch saftige Vegetation mit vielen Blumen genießt man am Gipfel die herrliche Aussicht zum Rofan und zum Guffert im Westen.

Aufstieg
Rote Markierung über Fuchslochsteig
Thalerjoch:
Vom Parkplatz folgt man dem geteerten Wirtschaftsweg südöstlich hinauf zu den Almhütten der Grabenbergalm. Am Gebäude mit der Nr. 67 nach rechts weiter auf der Teerstraße ( Thalerjoch) und geradeaus zur Fuchslochalm. Noch bevor man die Gebäude erreicht, zweigt in einer Rechtskurve der Fuchslochsteig ab ( Thalerjoch, rote Markierungen). Wir verlassen die Straße nach links und überqueren gleich einen seichten Bach. Anfangs ist hier kein Weg vorhanden, wir suchen die roten Markierungen in der feuchten Wiese, die uns durch große Felssturzblöcke an steiles, mit Büschen durchwachsenes Gelände heranführen. Der Weg dreht jetzt unterhalb der Steilstufe nach rechts auf eine auffallende Felswand zu und überquert nochmals den Bach. Der jetzt deutliche Pfad verliert sich schließlich wieder in erdigen, feuchten und mit lockeren Felsbrocken durchsetztem Gelände, über das wir steil und mühsam den Trittspuren aufwärts folgen. Bald schon wird der Pfad wieder besser und wir erreichen das Fuchsloch. Über dem schönen kleinen Kar erkennen wir südlich oberhalb einen flachen Sattel, in dessen Falllinie der Weg nach oben führt. Anfangs noch in bequemen Serpentinen, wird der Pfad bald wieder steil und wir kämpfen uns über schrofige Stellen in den Gratsattel westlich des Thalerjoches, einem idealen Rastplatz mit herrlicher Aussicht (1700m). Vom Sattel weiter östlich ( Thalerjoch) und im Gegensatz zu dem bisherigen Anstieg geradezu bequem weiter zu einem Wiesenhang, von dem aus wir bereits das Gipfelkreuz des Thalerjoches sehen, das wir nach einem kurzen Anstieg durch Latschen erreichen.
Veitsberg:
Vom Thalerjoch östlich abwärts in den Sattel zwischen Frechjoch und Thalerjoch (1700m). Von hier wieder aufwärts am Frechjoch (1788m) vorbei ( Veitsberg) und nach einem kurzen Gegenanstieg (Sattel 1750m) hinauf zum Gipfelkreuz des "Monte Veit".

Abstieg
Rote Markierung über Grabenbergalm
Vom Veitsberg auf dem Anstiegsweg wieder zurück zum Sattel zwischen Thalerjoch und Frechjoch und nördlich auf anfangs steilem Weg abwärts ( Grabenbergalm). Wir erreichen einen schönen Lärchenwald, durch den der Pfad fast eben östlich weiter führt, bis es schließlich wieder steil zur Grabenbergalm hinab geht. An einer Kapelle vorbei und auf der Teerstraße westlich zurück zur Ackernalm.

Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

         

     

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Km Stunden
 Ackern-Alm 1330  
Fuchsloch-Alm 1420 90 1 ½
Thalerjoch 1770 440 2
Veitsberg 1787 460+110 3,2
Abstieg
Grabenbergalm 1390 400 2
Parkplatz 1330 460 2,8
Summe 570 6
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Kompass Karte
Tegernsee - Schliersee -
Wendelstein
8 1:50000
 Lageplan

Letzte Begehung:
Mai 2003
Bergseiten
Klaus Dullinger
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