Rechelkopf
1330m

Mangfallgebirge
Tegernseer Berge/Isarwinkel




Rechelkopf
Die Gipfelwiese am Rechelkopf
Talort
 Bad Tölz/Grundnern
Von Bad Tölz auf der B13 Richtung Lenggries. Nach Ortsende Bad Tölz links ab nach
 Gaißach-Untergries. Weiter links nach  Mühl und im Ort bis zur Abzweigung
nach  Grundern. Rechts ab und südlich über Unterreut nach Grundern. Durch den Ort geradeaus zum Wanderparkplatz.

Charakter
Bergwanderung.
Der Rechelkopf ist ein eher unauffälliger Voralpenberg am Nordrand der Alpen, aber doch mit 1330m Höhe einer der höchsten Gipfel in den Bergen zwischen Bad Tölz und dem Tegernsee. Vom Anwesen Grundern führt ein schöner Weg über den Sonntraten. Durch eine alte Kulturlandschaft über sonnige Berghänge und herrliche alte Baumbestände, geht man hinauf zu einer Aussichtsloge über dem Isartal, die ihresgleichen sucht. Der kaum markierte Weg ist abwechslungsreich und fordert ein bisschen pfadfinderisches Gespür. Erreicht man dann den flachen Gipfel, so überrascht die weite Sicht nach allen Seiten, besonders schön der Blick zum Karwendel-Gebirge und zur Benediktenwand.

Aufstieg
Rote Markierung AV Weg 602, keine Markierungen bis Schwaiger-Alm (Karte: violett-blau)
Am Südende des Parkplatzes in Grundnern, gehen wir links in einen Wirtschaftsweg, an einer Hütte vorbei und halten uns bei der ersten Abzweigung nach rechts. Die Straße zieht sich nun 1,5 km geradeaus den Berg hinauf und später in einen Linksbogen nach Westen. Auf wieder leicht fallenden Weg erreichen wir eine Abzweigung bei einer Hütte, wo wir rechts abbiegen. In Serpentinen gehen wir den Berg hinauf, bis wir an einem alten, verwitterten Baum einen Wegweiser zum Sonntratensteig entdecken. Noch ein paar Meter durch einen Weidezaun hindurch und gleich danach rechts auf Treppen in ein Wäldchen hinein, das wir aufwärts haltend durchqueren. Danach treffen wir wieder in Wiesengelände auf einen steilen Steig, der uns über Holztreppen hinauf zu einer herrlichen Aussichtsloge mit Bank führt. Der weitere Weg führt uns rechts hinauf auf eine Wiese, wo für viele bereits der Endpunkt der Wanderung erreicht ist. Wir gehen weiter, zwischen zwei Hütten hindurch und finden ein Ziehweg, dem wir solange folgen bis wir auf dem wieder fallenden Weg eine Senke erreichen, aus welcher der Weg geradeaus und eben weiterführen würde. Hier müssen wir jetzt aufpassen - hier biegt ein leicht zu übersehender Pfad ab (zwei alte rote Markierungen an Bäumen), dem wir nach rechts aufwärts folgen. Eine Weile gehen wir jetzt an einem alten Stacheldrahtzaun entlang bis wir einen querverlaufenden Ziehweg und ein Drehkreuz im Zaun erreichen. Wir gehen jetzt durch das Drehkreuz und in Gehrichtung geradeaus weiter, den alten orangen Markieungen an Bäumen folgend (nicht dem Ziehweg nach links nachgehen, der deutlicher Pfad nach rechts verläuft sich unter dem Schwarzköpfl im Wald). Auf dem undeutlichen Waldpfad treffen wir schließlich unterhalb der Schweiger-Alm auf eine Forstraßenkreuzung, wo wir nach rechts abbiegen
( Rechelkopf). Entlang einer Almwiese folgen wir dem Fahrweg, der später steil aufwärts führt. Ein Wegweiser zum  Rechelkopf zeigt wenig später auf einen mit Kies und Holztreppen befestigten Weg, der ein kurzes Stück rechts des breiten Fahrweges verläuft. Die Wege treffen wieder zusammen und laufen in einen schmalen Pfad aus, auf dem wir wenig später einen Wegweiser erreichen ( Rechelkopf), an dem wir nach links abbiegen. Auf nun breiter, sanierter Kiespiste, die den Weg durch sumpfiges Gelände begehbar macht, hinauf zur Gipfelwiese mit Kreuz und Bänken.

Abstieg
Wie Aufstieg

Variante:
Von Lehen zum Rechelkopf


Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

         

 

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Km Stunden
 Grundnern   720  
Sonntraten 1070 350 3 1
Schwaiger-Alm 1123 400 4,3
Rechelkopf 1330 610 6
Abstieg
Parkplatz   680 650 6
Summe 650 12 5
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Topographische Karte
Bad Tölz - Lenggries
UK L18 1:50000 3-86038-485-6
Kompass Karte
Isarwinkel
182 1:50000 3-87051-234-2
 Lageplan

 Karte

 GPS-Daten
Letzte Begehung:
Oktober 2005
Bergseiten
Klaus Dullinger
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