Petersberg
848m

Madron
942m

Mangfallgebirge
Wendelsteingruppe/Inntal




Petersberg
Madron und Petersberg
Talort
 Flintsbach
Von der Autobahnausfahrt der A93 - Brannenburg, weiter in den Ort und an der Ampel links in Richtung Kiefersfelden/Kufstein bis nach Flintsbach und rechts abbiegen in den Astenweg ( Großer Wirt). Großer Parkplatz nördlich der Ruine Falkenstein.

Stützpunkte

Charakter
Bergwanderung
Von der Burgruine Falkenstein gehen wir einen schönen Rundweg um den Madron und Petersberg. Durch die wildromatische Wolfsschlucht hinauf in die Hochebene beim Bauer am Berg auf erstaunlich ruhigen Wegen, sieht man einmal vom Petersberg und dem bekannten Astenweg ab. Als Gipfel nehmen wir noch den Großen Madron auf nicht markierten Steig mit. Der Berg ist bis zum Gipfel bewaldet - nach Süden zu bietet sich aber ein weiter Blick hinab ins Inntal und zu den schroffen Gipfeln des Kaisergebirges. Insgesamt eine sehr schöne Wanderung zusammen mit einem Besuch der Petersberg Gaststätte. Dass man hier auf geschichtsträchtigem Boden unterwegs ist, lässt sich an der alten Kirche auf dem Petersberg erkennen. Schon um das Jahr 1100 n. Chr. gab es hier ein Kloster der Benediktiner.

Aufstieg
Rote Markierung Über die Wolfschlucht (Karte: gelb-blau)
Vom großen Parkplatz an der Burgruine Falkenstein gehen wir östlich unter der Burg, der Falkensteinstraße geradeaus folgend, an ein paar Häusern vorbei zu einem Feldweg, der uns am Waldrand entlang nach Fischbach führt. Hier treffen wir auf die Straße »am Steinbruch« die geradeaus zu einen von zwei Steinbrüchen führt
( Wasserfälle). Der Steinbruch ist gesperrt und das Betreten ist verboten. Da aber gerade Sonntag war und damit keine Arbeitsbetrieb, gehen wir auf eigende Gefahr geradeaus auf flacher Straße in den Steinbruch hinein, vorbei am Bauhof, und nach 400m links hinab zu einer Brücke, die wir nach rechts überschreiten. Am Bach entlang
( Wasserfälle, Wolfsschlucht) zu einem Fischzuchtbecken und wieder über eine Brücke hinein in die Wolfsschlucht. Hier hat der Bergbach ein wildromantisches Wasserspiel geschaffen, Wasserfälle und Gumpen laden zum Verweilen ein. Über eine Brücke gehen wir auf eine Felswand zu, an der zwei Höhlen auffallen, die untere und obere Höhle in der Wolfsschlucht. Vor der Feldwand geht es nun links aufwärts weiter, Holzgeländer weisen den Weg hinauf zu einer weiteren Brücke, die zu einer Bank führt. Wir gehen aber weiter links hinauf, bis die Holzgeländer enden und der nun etwas undeutliche Pfad hinaufführt zu einer letzten Brücke, über die wir auf die Fahrstraße treffen, die vom Steinbruch heraufkommt. Auf der Straße immer aufwärts in einigen Serpentinen in die Hochebene zwischen Madron und Maiwand, wo wir auf den Astenweg treffen. Hier nach rechts und eben auswärts zum alten Bergbauern Hof »Bauer am Berg«.

Madron:
Wer noch zum Großen Madron hinauf will, der achte auf die Markierungen an Telefonmasten an der Straße. Bei der Nummer "56" gehen wir nach rechts über die Wiese zum Waldrand und finden einen anfangs verwachsenen Ziehweg, dem wir in geringer Steigung aufwärts folgen. An der ersten Abzweigung links haltend hinauf zu einer zweiten, schon ziemlichen verwachsenen Abzweigung, der wir wieder nach links und westlich um der Gipfel herum folgen. Dort wo der Weg wieder flach wird biegen wir an einem umgestürzten Baum nach rechts ab und folgen den Trittspuren zum Gipfel in 942m Höhe, wo uns einige Steinmänner erwarten. Über den Gipfel noch ein paar Meter hinaus zu einem schönen Aussichtspunkt an steiler Geländekante (Vorsicht!).

Vom Madrongipfel auf dem Anstiegsweg wieder zurück zum Astenweg und nach rechts zum »Bauer am Berg«. Jetzt geht es wieder etwas abwärts bis wir nach ca. 100m zu einer kleinen Lichtung unterhalb des Petersberges kommen. Hier biegen wir rechts ab, vorbei an der biologischen Kläranlage der Petersberg Gaststätte. Ein schmaler, felsiger Pfad führt nun in die steile Südseite des Petersberges und an einem soliden Drahtseil hinauf zur Gaststätte. Wer nicht schwindelfrei ist geht aber auf dem Fahrweg geradeaus weiter und erreicht wenig später den Apostelweg, der in einer Viertelstunde und über zwölf Stationen hinauf zur  Petersberg mit Kapelle und Gaststätte führt.

Hinweis:
Der Weg vom Parkplatz bei der Ruine Falkenstein führt nach Fischbach zu einem Steinbruch. Das Betreten des Steibruches ist verboten, siehe Verbotsschild. Wer also nicht durch den Steinbruch gehen will, den man auf flacher Straße passieren könnte, der biegt links in die »Steinbruchstraße« ab und geht bis zur Fischbacher Hauptstraße, welcher man nach rechts bis zur «Markbachstraße« folgt. Hier wieder rechts bis zu einer Brücke und geradeaus über einen kleinen Parkplatz zum Beginn der Wolfschlucht.


Abstieg
Rote Markierung  Zum Petersberg und Wagner am Berg
Über den Apostelweg hinab zum Astenweg und auf diesem zurück nach Flintbach.

Schöner jedoch gehen wir hinab zum »Wagner am Berg«. Dazu wandern wir auf dem Astenweg ein Stück abwärts und biegen in der ersten Rechtskurve nach links ab in einen schmalen Weg ( Brannenburg, 10), der bald steil hinabführt und zu einem Ziehweg wird, dem wir an einer Abzweigung rechtshaltend abwärts folgen. An einem quer verlaufenden Weg links weiter und über eine Brücke zum schön gelegenden Bergbauernhof »Wagner am Berg«. Weiter abwärts über einen felsigen Weg durch eine steile Geländekante in flacheres Gelände. An zwei weiteren Abzweigungen rechts haltend ( Flintbach) durch Laubwald zu einem querenden Weg, an dem wir rechts einen Wasserfall sehen, und gerade aus an einer Wildwasserverbauung vorbei hinab zu einem Feldweg und durch Wiesen nach rechts zurück zum Parkplatz an der Burgruine Falkenstein.

Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

             

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Km Stunden
 Parkplatz   480  
Wolfsschlucht   480 - 1,5 ½
Madron   942 460 5
Petersberg   848 500 6,5 2
Abstieg
Wagner am Berg   650 340 1,2 ¾
Parkplatz   480 500 2,5
Summe 500 9
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Topographische Karte
Mangfallgebirge
UK L12 1:50000 3-86038-485-6
Kompass Karte
Oberaudorf
009 1:30000 3-87051-013-7
 Lageplan

 Karte

 GPS-Daten
Letzte Begehung:
Juli 2009
Bergseiten
Klaus Dullinger
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