Madron
942m

Mangfallgebirge
Wendelsteingruppe/Inntal




Madron
Steinmänner am Gipfel
Talort
 Brannenburg /  Flintsbach
Von der Autobahnausfahrt der A93 - Brannenburg, weiter in den Ort und an der Ampel links in Richtung Kiefersfelden/Kufstein bis nach Flintsbach und rechts abbiegen in den Astenweg ( Großer Wirt). Großer Parkplatz nördlich der Ruine Falkenstein.

Stützpunkte

Charakter
Einfache Bergwanderung.
Eine leichte Wanderung auf einen kleinen Gipfel, der noch nicht einmal die 1000-Meter Grenze erreicht. Nordwestlich des Madron liegt der Petersberg, auch kleiner Madron genannt, den man leicht im Abstieg mitnehmen kann. Der Weg zum Madron ist nicht markiert, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass man am Gipfel meistens alleine ist. Der Berg ist bis zum Gipfel bewaldet - nach Süden zu bietet sich aber ein weiter Blick hinab ins Inntal und zu schroffen Gipfeln des Kaisergebirges. Insgesamt eine sehr schöne Wanderung, die - zusammen mit einem Besuch der Petersberg Gaststätte - genau das Richtige an einem warmen Frühjahrstag ist. Dass man hier auf geschichtsträchtigem Boden unterwegs ist, lässt sich an der alten Kirche auf dem Petersberg erkennen. Schon um das Jahr 1100 n. Chr. gab es hier ein Kloster der Benediktiner.

Aufstieg
Rote Markierung über Astenweg (Karte: blau-gelb)
Bauer am Berg:
Vielleicht 300m westlich der Ruine Falkenstein beginnt ein Fahrweg, der an der Ruine vorbei und anfangs steil in den Bergwald nördlich des Petersberges führt ( Gasthaus Petersberg). Man folgt jetzt der Fahrstraße oder biegt kurz vor der ersten Kapelle nach rechts ab (rote Bodenmarkierung). Der Pfad ist etwas kürzer und trifft wenig später bei der Antoniuskapelle wieder auf die Straße (auf die Markierung achten - rote Pfeile). Nach ca. 50 Minuten kommt man kurz nach der Abzweigung zum Gasthaus Petersberg zu einem alten Bergbauernhof, dem Bauer am Berg.
Madron:
Nach dem Bauernhof gelangt man in ein hübsches Hochtal. Der Straße folgend bis zu einem Telefonmasten mit der Nummer "56". Hier gehen wir nach links über die Wiese zum Waldrand und finden einen anfangs verwachsenen Ziehweg, dem wir in geringer Steigung aufwärts folgen. An der ersten Abzweigung links haltend hinauf zu einer zweiten, schon ziemlichen verwachsenen Abzweigung, der wir wieder nach links und westlich um der Gipfel herum folgen. Dort wo der Weg wieder flach wird biegen wir an einem umgestürzten Baum nach rechts ab und folgen den Trittspuren zum Gipfel in 942m Höhe, wo uns einige Steinmänner erwarten. Über den Gipfel noch ein paar Meter hinaus zu einem schönen Aussichtspunkt an steiler Geländekante (Vorsicht!).

Abstieg
Rote Markierung
Wie Aufstieg.

Zum Petersberg westlich des Madrons gehen wir vom Gipfel zurück zum Astenweg und rechts weiter zum Bauer am Berg. Danach etwas abwärts bis wir nach ca. 100m zu einer kleinen Lichtung unterhalb des Petersberges kommen. Hier biegen wir rechts ab, vorbei an der biologischen Kläranlage der Petersberg Gaststätte. Ein schmaler, felsiger Pfad führt nun in die steile Südseite des Petersberges und an einem soliden Drahtseil hinauf zur Gaststätte. Wer nicht schwindelfrei ist geht aber auf dem Fahrweg geradeaus weiter und erreicht wenig später den Apostelweg, der in einer Viertelstunde und über zwölf Stationen hinauf zum  Petersberg mit Kapelle und Gaststätte führt.

Fotos: (zum Vergrößern anklicken)

   

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Km Stunden
 Parkplatz   480  
Bauer am Berg   800 320 2,1 1
Madron   942 460 2,8
Abstieg
Bauer am Berg   800 140 0,7 ½
Petersberg   848 +60 0,9 ¾
Parkplatz   480 320 3,3
Summe 520 6,1 3
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Topographische Karte
Mangfallgebirge
UK L12 1:50000 3-86038-485-6
Kompass Karte
Oberaudorf
009 1:30000 3-87051-013-7
 Lageplan

 Karte
Letzte Begehung:
Juli 2009
Bergseiten
Klaus Dullinger
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