Hochsalwand
1624m

Mangfallgebirge
Wendelsteingruppe



Hochsalwand
Die Hochsalwand im Morgenlicht
Talort
 Bad Feilnbach
Autobahn A8 München-Salzburg - Ausfahrt Bad Aibling - Bad Feilnbach. Im Ort beim Gasthof Lutz nach rechts abbiegen ( Ortsmitte) und nach der Brücke nach links in die Wendelsteinstraße bis zur Mautstelle. Mautstraße befahrbar Mitte Juli bis 1. November (Gebühr € 2,50). Parkplatz am Ende der Mautstraße.

Stützpunkte

Charakter
Lange Bergwanderung auf meist guten Wegen.
Ruhige Bergwanderung im Schatten des Wendelsteins. Durch Bergwald und Almgelände geht man lange aber weitgehend problemlos. Lediglich der Abstieg über den Ostgrad der Hochsalwand erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das Gelände ist sehr abwechslungsreich mit tiefen Tälern und vielen Almen und Almhütten. Man sieht hier nur sehr wenig Leute, erst bei der Schuhbräualm wird es wieder lebhafter, aber nach dem recht langen Weg, wird wohl kaum jemand etwas dagegen haben. Die Radlermaß "verdunstet" hier jedenfalls auffallend schnell ;-)

Aufstieg
Rote Markierung Über das Jenbachtal (Geotrail) zur Reindleralm
In das Tal des großen Jenbaches hinein geht man erst einmal zwei Kilometer auf einer Straße, an der Wirtsalm (890m) vorbei zur Holzstube und einer Wegekreuzung, an der man sich links hält und nach ein paar Metern nach einer Brücke wieder nach rechts
( Wendelstein) abbiegt. Hier ist man auf einem Lehrpfad mit interessanten Informationstafeln zur Geologie des Wendelstein-Gebietes. War auf der Straße bis jetzt kaum Steigung zu spüren, so wird der Weg jetzt endlich etwas steiler und geht in ca. 1000m Höhe in einen holprigen Ziehweg über. Man folgt jetzt der Beschilderung zum Wendelstein in den schönen Bergwald hinein und trifft in ca. 1400 m Höhe nach vielen, endlosen Serpentinen auf den Rundweg um den Wendelstein. Hier weiter nach links (Osten,  Hochsalwand) und man erreicht nach kurzer Zeit über eine Wiese die Reindleralm (1430m). Den roten Markierungen folgend (Hinweis an dem Almgebäude beachten) geht man weiter über die Wiese nach Osten und erreicht einen Pfad (Weg 9B) der in ca. 1 Std. zum Gipfel der Hochsalwand führt.

Abstieg
Über Ostgrat und Lechner-Alm
Man könnte vom Gipfel ein paar Meter zurück gehen und nördlich zur  Rampoldplatte (1422m) absteigen. Schöner und interessanter jedoch der Abstieg über den Ostgrad der Hochsalwand. Ein schmaler Pfad (nicht markiert) führt über felsige Stellen und teilweise etwas luftig und steil hinunter zur Lechner-Alm (1250m). Aus dem Wald heraus, geht man ein paar Meter über die Wiese zu einer Straße, die um einen Hügel herum zur Alm führt. Um die Almhütte herum (Weg 9, Markierung an einem Pfosten im Gras) geht es wieder etwas aufwärts bis zum östlichen Ausläufer der Rampoldplatte und nordwestlich weiter auf einen von Kühen verunstalteten Weg zur Rampold-Alm und in wenigen Minuten hinunter zum Berggasthof Schuhbräualm (1157m). Vom Wirtshaus geht es auf einer Straße wieder etwas aufwärts zum rundlichen Buckel des Mitterberges (1214m) und an diesem südlich vorbei hinunter zur Antretteralm. Von hier führt der Weg ( Jenbachtal) zunächst auf gleicher Höhe durch einen steilen Hang und dann in vielen Kehren hinunter ins Tal des kleinen Jenbaches und zurück zum Parkplatz.

Hinweis:
Der Abstieg über den Ostgrat der Hochsalwand erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Höhenunterschiede - Gehzeiten

Aufstieg Höhe/m Hm Km Stunden
 Parkplatz   830  
Reindleralm 1340 510 5,6
Hochsalwand 1624 790 7,4
Abstieg
Lechneralm 1250 370 1,2 ¾
Schuhbräualm 1139 490+50 2,5
Parkplatz   830 840 5,6
Summe 840 13,0
Karten

Titel Kennung Maßstab ISBN
Topographische Karte
Mangfallgebirge
UK L12 1:50000 3-86038-484-8
Kompass Karte
Bayrischzell-Schliersee
008 1:35000 3-85491-352-4
 Lageplan

 Karte
Letzte Begehung:
August 98
Bergseiten
Klaus Dullinger
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